Melancholie unter Palmen

Zwischen Afrika und Südamerika liegt ein Paradies. Die Kapverdischen Inseln als nächstgelegenes Fernziel mit ewigem Sommer, 15 Trauminseln und garantiert guter Laune sind noch immer ein Geheimtipp für Traumurlaub.
Dabei bieten sie faszinierende Kontraste: Von der Bade- und Surf-Insel Sal bis zu der üppigen Vegetation Santo Antaos. Von der tiefen Trauer in der Morna, dem kapverdischen Blues, der auf Sao Vicente gesungen wird, bis zu afrikanischen Klängen auf Santiago. Von der Einsamkeit in der Natur bis zu aufregendem Insel-Hopping. Die 15 Perlen im Atlantik gelten noch immer als heißer Tipp für Urlauber, die das Besondere suchen.

Wer auf die Kapverden fliegt, kommt zunächst auf Sal an. Karge Landschaften, der Passat wirbelt Staub auf. Doch schon nach kurzer Taxifahrt gen Süden ändert sich die Stimmung. Und am kilometerlangen weißen Sandstrand von Santa Maria fühlt man sich wie in einer anderen Welt. Durchatmen, entspannen, genießen.

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Kapverden Reisen

Das Freizeitangebot ist überschaubar, aber begeisternd: Surfen, Tauchen, Essen, Tanzen. Denn die Kapverden zählen, besonders, wenn der Passat auffrischt, zu den besten Surfrevieren der Welt. Wenn die Brise mal flauer ausfällt, lohnen sich Ausflüge in die Unterwasserwelt.

Wer Badeurlaub im Sinn hat, sollte einen Abstecher in den Nordwesten unternehmen: Mit der nationalen Airline TACV geht es preiswert nach Mindelo, der Hauptstadt von Sao Vicente. Die Hafenstadt gilt als Zentrum des Morna. Diese Klagelieder voller Emotionen sind der kapverdische Blues, langsame, innige Melodien, die von der wechselhaften Geschichte des Archipels erzählen. Keine singt die Morna wie Cesaria Evora, die große alte Dame der Kapverden.

Hauptstadt, Vulkan und stehende Zeit: Santiago ist die größte Insel des Archipels. Hier liegt die Hauptstadt Praia mit ihren rund 100.000 Einwohnern, hier gibt es mit Cidade Velha die älteste Stadt der Kapverden. Im bergigen Inselinneren wechseln fruchtbare Kokos- und Bananen-Plantagen mit kargen Abschnitten, im Norden liegt mit Tarrafal ein traumhaftes Fischerdorf mit palmengesäumter Bucht.

Wer noch mehr Ruhe möchte, sollte es auf Maio versuchen. Die gerade 5.000 Einwohner scheinen völlig ohne Zeit zu leben - sie steht einfach still, alles geht seinen ruhigen und keineswegs unangenehmen Gang - allerdings sollte man auch nicht viel Komfort erwarten. Aufregend dagegen geht es auf Fogo zu, allein schon wegen des aktiven Vulkans gleichen namens, der zugleich mit 2.829 Metern das Dach der Kapverden markiert.

Autor
(XXL-News/Hans M. Pfalz)