dem touristenklasse-syndrom keine chance

Das so genannte Touristenklassen-Syndrom macht immer wieder Schlagzeilen. Opfer sind Passagiere, die auf sehr langen Flügen zu wenig Bewegungsfreiheit in ihrem Sitz haben und bei denen es zu einer gefährlichen Thrombose kommt. Diese Fälle sind dramatisch, aber zum Glück sehr selten.

Die Gründe sind offensichtlich: Im Flugzeug ist wenig Platz, oft verharren Passagier lange in einer ungesunden Beinhaltung.

Wie entsteht diese lebensbedrohliche Krankheit? Der Luftdruck in der Kabine ist geringer als auf dem Boden. Die Folge: die Venen dehnen sich aus, der Blutfluss wird langsamer, die Gerinnungsgefahr steigt, besonders bei langer Ruhe und geknickter Haltung der Beine. Zusätzlich führt die geringe Luftfeuchtigkeit an Bord zu erhöhtem Flüssigkeitsverlust des Körpers und damit zu einer Blutverdickung.

tipps für einen langen flug

Rauchen Sie nicht, denn dadurch werden die Gefäße zusätzlich verengt.

Viel trinken – ein Glas pro halbe Stunde! Mineralwasser, Früchtetees, Obst- und    Gemüsesäfte gleichen den Flüssigkeitsverlust aus und geben dem Körper wertvolle    Mineralien und Salze.

Alkohol, Tee oder Kaffee möglichst vermeiden, da sie den Körper entwässern.

Beim Sitzen nicht die Beine übereinander schlagen!

Regelmäßig aufstehen (mindestens einmal pro Stunde) und in den Gängen umher gehen.

Einfache Gymnastikübungen machen: Füße flach auf den Flugzeugboden stellen, dann    abwechselnd Ferse und Zehen heben und wieder auf den Boden drücken. Beine so weit    wie möglich strecken und abwechselnd das linke und das rechte Knie in Richtung Nase    heben. Zwischendurch die Waden massieren.

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