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Spuren menschlicher Besiedlung kann man bis in die Altsteinzeit,
d. h. bis 6.000 Jahre v. Chr., zurück verfolgen.
Wahrscheinlich gelangten die ersten neolithischen Siedler
mit Booten von der französischen Mittelmeerküste
auf die Balearen. Der älteste Hinweis auf die Existenz
von Ackerbauern datiert aus dem 3. Jahrhundert v. Chr.,
denn Menorca wurde von vielen Völkern beeinflusst:
Phönizier, Griechen, Karthager, Römer, Mauren,
Spanier, Briten und Franzosen.
Kein Wunder, dass viele Funde aus diesen Zeit auf
der Insel zu begutachten sind. Sei es die verschiedenen
Höhlen oder die Funde aus Es Mussol: unter anderem
entdeckte man in einer kleinen Kammer im Höhleninneren
verschiedene Holzschnitzereien, insbesondere zwei
Köpfe mit deutlich menschlichen Zügen. Die
Fülle megalithischer Monumente fasziniert den
Besucher - die Taulas, riesige Steintische, die Talayots
der Talayot - Kultur, die Hypostyloi und die Navetas
genannten Bauten machen die Insel zu einem Freilichtmuseum.
Aber auch für den Badeurlaub wird auf der Insel
sehr viel geboten. Menorca hat eine Vielzahl von Stränden
und Badebuchten. Hinsichtlich der Beschaffenheit der
Strände unterscheiden sich die der Nordküste
(mehr dunkel und grobkörnig) und der Südküste
(hell und feinsandig) recht deutlich. Da auf Menorca
recht oft ein starker Nordwind weht, sollte man als
Badeurlauber eher die Südküste besuchen,
während die Surfer an der Nordküste, insbesondere
bei Fornells, besser aufgehoben sind. Im gesamten
Süden gibt es gute Sport-, Wassersport-, Einkaufs-,
und Unterhaltungsmöglichkeiten für jedermann,
damit der Badeurlaub perfekt wird. |