| Die
Insel wurde zum erstenmal im Jahre 1494 von Kolumbus
entdeckt und ab 1509 zählte sie zur spanischen
Kolonie. 1655 wurde die Insel unter Führung von
Sir William Penn in englische Gewalt gebracht. Diese
englische Kolonialherrschaft dauerte mit Höhen
und Tiefen bis zum Jahre 1962. Da zerbrach die Kolonie
und führte zur endgültigen Unabhängigkeit
des Inselstaates.
Der Badetourismus hat heute einen grossen Stellenwert
in der Wirtschaft von Jamaika. Die bekannten Orte
dafür sind unter anderem im westlich gelegenen
Negril oder im nördlichen Montego Bay, bekannt
auch durch das Anlegen vieler Kreuzfahrtschiffe und
Korallenriffe vor der Küste und einem jährlich
stattfindenden Reggaefest. Die Strände verfügen
über verschiedene Wassersportarten, über
moderne Anlagen und über ein ausschweifendes
Nachtleben. Jamaika bietet auch herrliche unberührte
Landschaften wie beim Treasure Beach, an der Südküste
gelegen. Mit Glück sind hier Meeresschildkröten
bei der Eiablage zu beobachten.
Die nationale Identität des Landes ist sehr
eng mit den kulturellen Werten verbunden. Vor allem
die afrikanische Wurzeln lassen sich hier aufgrund
der Kolonialgeschichte der Insel ebenso erkennen,
wie europäische und asiatische Einflüsse.
Ob Ska oder seit den 1960er Jahren Reggea, insbesondere
die Musik der Jamaikaner hat weltweite Bedeutung erreicht.
Zu den sehenswerten Städten zählt der Ballungsraum
um die Hauptstadt Kingston ebenso wie der Spanish
Town, die zweitgrösste Metropole besetzt durch
sie Engländer in der Kolonialzeit.
|