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ersten Mal wurde die Insel vom Kolumbus im Jahre 1494
entdeckt. Die Spanier kamen 1509 auf die Insel und erklärten
sie zur Kolonie. Sir William Penn war der nächste,
der die Insel im Jahre 1655 in englische Gewalt nahm.
Diese Herrschaft dauerte trotz vieler Krisen bis zum
Jahre 1692, ehe Jamaika die Selbstständigkeit erlangte.
Der Tourismus ist ein wichtiger Bestandteil der Wirtschaft
auf Jamaika. Bevorzugt werden dabei die Orte im westlich
gelegenen Negril oder im nördlichen Montego Bay,
bekannt auch durch das Anlegen vieler Kreuzfahrtschiffe
und Korallenriffe vor der Küste und einem jährlich
stattfindenden Reggaefest. Die Sonne, Strand und Meer
bieten einen unvergesslichen Badeurlaubsgenuss an,
aber auch verschiedene Wassersportarten, moderne Anlagen
und ein ausschweifendes Nachtleben sind Bestandteil
eines Jamaika Urlaubes. Einen Besuch wert sind auch
die herrlichen unberührten Landschaften wie beim
Treasure Beach, an der Südküste liegend.
Hier kann man die Meeresschildkröten bei der
Eiablage beobachten, wenn man zum richtigen Zeitpunkt
dort antrifft. .
Die Kultur und die nationale Identität sind
für die Jamaikaner sehr wichtig. Ob die afrikanischen
Wurzeln, die Kolonialgeschichte oder die europäischen
und asiatischen Einflüsse, alle lassen sich sehr
gut erkennen. Dies spiegelt sich vor allem in der
Musik wieder, ob es Ska oder seit den 1960er Jahren
Reggea ist, die Musik hat mittlerweile eine weltweite
Bedeutung erreicht. Diese Kulturen kann man insbesondere
in dem Ballungsraum um die Hauptstadt Kingston erkennen
wie auch im Spanish Town, der zweitgrösste Metropole
besetzt durch sie Engländer in der Kolonialzeit.
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