Jordanien: Auf den Spuren der Bibel
Abenteuer
auf den Spuren der Geschichte, zu den Schauplätzen der
Bibel und den Überresten antiker Hochkulturen: auf den
Spuren des berühmten Lawrence von Arabien durch die weiten
Wüsten des Landes oder einfach nur Entspannung und Erholung
am Toten oder Roten Meer.
Wer sich für biblische Stätten interessiert, wird
in Jordanien vielerorts fündig. Vom Berg Nebo aus blickte
Moses auf das Gelobte Land. Am Berg Aaron unweit von Petra
liegt das Grab von Moses Bruder. In Madaba ist eine 1.400
Jahre alte Mosaikkarte zu sehen, die das Heilige Land im 6.
Jahrhundert darstellt. Am Nordufer des Toten Meeres sollen
sich Sodom und Gomorrha befunden haben. Hier liegt auch das
Heiligtum des Lot, dessen Ehefrau beim Blick zurück auf
das brennende Sodom zur Salzsäule erstarrte.
Soektakulär: der Besuch der zwei Jahrtausende
alten Nabatäerstadt Petra, die mit ihren atemberaubenden,
in den Fels gemeißelten Bauwerken von einer bemerkenswerten
Hochkultur zeugt. Die antike Stadt ist nur durch eine fast
1.000 Meter lange Schlucht erreichbar. Nach der letzten Biegung
offenbart sich Besuchern ein atemberaubender Blick auf das
Schatzhaus, El Khazneh - das berühmteste, aber bei weitem
nicht einzige Bauwerk Petras.
Unvergesslich ist auch ein Spaziergang durch
Jerash, dem zu den römischen Dekapolisstädten gehörenden
antiken Gerasa. Das weitläufige Forum, eine 600 Meter
lange, von Säulen gesäumte Hauptstraße, zwei
römische Theater und mehrere Tempel sind der Nachwelt
fast vollständig und gut konserviert erhalten geblieben.
Jerash gilt als eines der schönsten Zeugnisse römischer
Baukunst und Kultur weltweit. Alljährlich im Juli übrigens
erwacht die Stadt beim Jerash Festival mit Musik und Tanz
zu neuem Leben.
Auf
den Spuren von Lawrence von Arabien: Das Wadi Rum ist für
seine bizarren Felsformationen bekannt, die man per Jeep,
auf dem Rücken eines Kamels, bei einer Nacht im Beduinenzelt
unter dem leuchtenden Sternenhimmel erleben kann. Beeindruckende
Zeugnisse antiker Kulturen sind auch die Wüstenschlösser
Jordaniens, die das Flair von 1001 Nacht verbreiten. Die spektakulärsten
Beispiele solcher Kalifenresidenzen und verwunschenen Bade-
und Jagdschlösser inmitten der kargen Wüste sind
Amra und Azraq, von Amman nur eine Autostunde entfernt. Von
den christlichen Kreuzzügen zeugen diverse Festungen
und Burgen in Jordanien. Am besten erhalten sind die Burg
Shoback und die trutzig-imposante Festung Kerak.
Der tiefste Punkt der Erdoberfläche befindet
sich im Jordantal - am Toten Meer südwestlich der Hauptstadt
Amman sind es knapp 400 Meter unter dem Meeresspiegel. Wellness
pur, ganz schwerelos: Dank seines hohen Salzgehalts schwimmt
man im Wasser des Toten Meeres auch ohne Bewegung immer oben.
Das Roten Meer hingegen lockt als eines der schönsten
Tauchreviere und ideales Terrain Wassersportler.
Autor
(XXL-News/Jan Noy)
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