Gegen Flugangst kann
man etwas tun!
Viele Menschen haben mehr oder weniger starke Angst vorm Fliegen.
Die Gründe dafür sind vielfältig - sie reichen vom
berühmten "unguten Gefühl", das sich nicht genauer
beschreiben lässt, über Höhenangst, Unkenntnis technischer
Zusammenhänger bis zu schlechten Erfahrungen, etwa bei Turbulenzen
oder Gewittern. Manchmal tragen auch Katastrophenfilme zur Furcht
bei. Und diese Furcht setzt oft schon bei der Buchung ein und steigert
sich bis an die Grenze zur Panik, wenn die Gangway vor einem wartet.
Viele Menschen vermeiden das Fliegen. Das wird aber
nicht immer möglich sein, denn ein Totalverzicht ist sozial
und beruflich nicht immer einfach. Das Flugzeug ist schließlich
zum sehr sicheren Massenverkehrsmittel geworden. Also ist es höchste
Zeit, etwas gegen die rational nicht zu begründende Flugangst
zu unternehmen:
Entspannen
Sie vor dem Flug, versuchen Sie, die Nächte vor Abflug gut
zu schlafen.
Freuen
Sie sich auf den Flug und vor allem die Ankunft und die Urlaubszeit!
Fahren
Sie rechtzeitig zum Flughafen, um sich mit der Atmosphäre vertraut
zu machen. Nehmen Sie sich Zeit.
Suchen
Sie im Flugzeug nach Ablenkungen: lesen Sie, reden Sie mit Ihren
Sitznachbarn, hören Sie Musik oder schauen
Sie sich das Bordkino an.
Wenn
die Angst zu groß wird: Fragen Sie, oft Sie das Cockpit besuchen
dürfen. Wenn ein netter Pilot die Instrumente
erklärt, verschwindet die Angst häufig von alleine.
Sollten Sie Ihre Flugangst so nicht überlisten können,
können auch Medikamente helfen - fragen Sie Ihren Hausarzt.
Schon Naturprodukte wie Johanniskraut oder Baldrian beruhigen. Für
viele die beste Lösung: Ein Spezial-Seminar gegen Flugangst
- Rundflug inbegriffen. Allerdings kosten solche Seminare, die oft
von Fluglinien angeboten werden, um die 600 Euro.
|