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den Sehenswürdigkeiten zählt sicherlich das
Unterwassermuseum, das sich im Kastell von St. Peter
befindet. Das Prunkstück ist das Schiff von Uluburun.
Ein Wrack aus der Bronzezeit, das samt Fracht und Ausstattung
gehoben wurde. Das Wahrzeichen der Stadt ist der Kreuzritterburg
St. Peter. Dieser Fund ist fast vollkommen erhalten
und kann sich mit den prächtigsten Ritterburgen
Europas wie Chillon oder Chateau - Gaillard messen,
ihre Wehre und Türme sind teils fränkischer,
teils türkischer Herkunft. Weitere Attraktionen
aus der Antike sind das Myndos – Tor mit Teilen
der Stadtmauer, ein Theater am Berghang mit der südlichen
Ägäis als Prospekt, sowie einige Tempelreste
und im ganzen Ort verteilte Spolien.
Die Lage und damit verbunden das windreiche Mittelmeerklima
bescheren Bodrum einen wachsenden touristischen Zustrom.
Der Tourismus ist ein wichtiger wirtschaftlicher Bestandteil
von Bodrum. Dabei erwartet den Besucher kristallklares
Meerwasser, herrliche Strände, ideale Bedingungen
für Surfen, Tauchen und alle Arten des Wassersports.
Für Die Unterhaltung sorgen die Bars und Diskos
am Hafen und hinter ihnen in den engen Gässchen,
deren Geometrie wohl mehrere Jahrhunderte alt ist,
befinden sich die Krämerviertel. Bodrum hat in
der Türkei den Beinamen "Das St. Tropez
der Türkei".
Auf Beton – Hochbauten bei Hotels wird man
in Bodrum nicht treffen können, denn das Gesetz
schreibt vor, dass alles sich in den historischen
Ortskern integrieren lassen muss. Da hat man das Gefühl,
dass Bodrum den Charme eines gewachsenen Fischerdorfes
hervorruft. |