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wurde die Insel von Kolumbus entdeckt und zählte
ab 1509 zur spanischen Kolonie. Sir William Penn nahm
die Insel 1655 in seine Gewalt, somit war die Insel
eine englische Kolonie. Mit sehr vielen Höhen und
Tiefen war die Insel bis zum Jahre 1962 englische Kolonie,
ehe sie die Selbstständigkeit erlangte.
Ein wichtiger Bestandteil der Wirtschaft ist der
Tourismus auf der Insel. Die Hochburgen sind sicherlich
die im westlich gelegenen Negril oder im nördlichen
Montego Bay, bekannt auch durch das Anlegen vieler
Kreuzfahrtschiffe und Korallenriffe vor der Küste
und einem jährlich stattfindenden Reggaefest.
Die Badeorte bieten herrliche Strände, verschiedene
Wassersportarten, moderne Anlagen und über ein
ausschweifendes Nachtleben. Berühmt sind auch
die herrlichen unberührten Landschaften wie beim
Treasure Beach, an der Südküste. Hier kann
man mit viel Glück die Meeresschildkröten
bei der Eiablage beobachten.
Die kulturellen Werte werden über die nationale
Identität definiert. Die europäischen und
asiatischen Einflüsse lassen sich genauso erkennen,
wie auch die Kolonialgeschichte, geprägt von
den afrikanischen Wurzeln. Vor allem die Musik der
Jamaikaner hat eine weltweite Bedeutung erreicht,
egal ob es Ska oder seit den 1960er Jahren Reggea
ist. Sehenswert sind auf Jamaika sicherlich der Ballungsraum
um die Hauptstadt Kingston oder auch der Spanish Town,
die zweitgrösste Metropole besetzt durch sie
Engländer in der Kolonialzeit.
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